Gripp-Heel® - Hausmittel und Ernährung bei grippalen Infekte
Hausmittel und Ernährung

Hausmittel und Ernährung

Plötzlich kratzt der Hals, der Kopf schmerzt und die Nase ist zu – dann ist mit Sicherheit ein grippaler Infekt im Anmarsch. Zur Linderung der ersten Beschwerden und um die Behandlung mit Medikamenten zu unterstützen, gibt es langbewährte Hausmittel gegen Erkältung. Aber auch die Ernährung hat Einfluss auf unsere Abwehrkräfte. Das Beste, um das Immunsystem zu stärken, ist eine vitaminreiche, ausgewogene Mischkost mit viel frischem und saisonalem Obst und Gemüse. Aber auch einige Gewürze und zinkreiche Lebensmittel unterstützen den Körper beim Kampf gegen die Erkältungsviren.

Teetrinken

Hausmittel bei grippalen Infekten

Da warme Getränke während eines grippalen Infekts besonders wohltuend sind und man in dieser Zeit generell sehr viel trinken sollte, um die herausgeschwitzte Flüssigkeit wieder aufzunehmen, sind Tees eine optimale Lösung. Bereits fertige Erkältungstees aus dem Reformhaus und der Apotheke eignen sich gut.

Ist der grippale Infekt in vollem Gange, regt heißer Holunder den Körper zum Schwitzen an. Einfach einen Schuss Holundersirup in heißes Wasser geben und warm (bei ca. 50–60 °C) genießen.

Entspannend wirken bei grippalen Infekten auch folgende Teesorten: Salbei, Holunderblüte und Eibisch.

Da warmer Lindenblütentee zum Schwitzen anregt, ist ein solches Getränk während eines grippalen Infekts besonders wohltuend.

Fußbäder entspannen immer, aber Senfmehlfußbäder sind bei grippalen Infekten der Hit, weil über Reflexzonen an den Füßen die Durchblutung der Kopfschleimhäute angeregt wird. Man nehme 2–3 EL Senfmehl (Senfpulver) und fülle einen Eimer mit 35–40 °C warmem Wasser unter stetigem Rühren auf. Füße und Waden dürfen dann 5–20 Minuten ein Bad nehmen.

Holunder

Ernährung bei grippalen Infekten

Während eines grippalen Infekts, ist eine leichte Ernährung empfehlenswert. Somit sollte vor allem zu vitalstoffreicher und leichtverdaulicher Kost wie Obst oder Gemüse gegriffen werden.

Neben leichten Salaten sind aber auch warme Speisen absolut zu empfehlen. Am besten eignen sich Suppen und insbesondere die Hühnersuppe, die sich aufgrund des enthaltenen Zinks und der warmen Dämpfe besonders positiv auf das Immunsystem auswirkt. Grundsätzlich sind selbstgemachte Suppen zu bevorzugen, bei denen im Idealfall ein Teil des Gemüses erst später in die Brühe getan wird, um die wärmeempfindlichen Vitamine nicht zu verkochen.

Da Zink das Immunsystem stärkt, sollten besonders in der Zeit eines grippalen Infekts zinkreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel Linsen, Fisch oder Haferflocken, verzehrt werden.

Auch Nahrungsmittel, die Senfölglykoside enthalten, sind während eines grippalen Infekts zu empfehlen. Ihre durchblutungsfördernde Wirkung auf die Schleimhäute und ihre reinigende Wirkung im Körper setzen einen Prozess in Gang, der dem Körper gut tut. Geeignete Quellen hierfür sind unter anderem Meerrettich, Kohl, Rettiche und Kresse.

Ein wichtiges Thema während eines grippalen Infekts ist die Wärme. Sowohl von außen als auch von innen sollte der Körper warm gehalten werden. Gewürze wie Kurkuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Ingwer, Pfeffer oder Zimt weisen eine besonders wärmende Wirkung auf und helfen somit bei der Genesung. Daher ist es sinnvoll, das nächste Gericht um diese Gewürze zu ergänzen.

Das sollten Sie möglichst vermeiden

Um den Körper während eines grippalen Infekts nicht zusätzlich mit der Verdauung schwerer Nahrung zu belasten, sollte auf fettige Gerichte wie Braten oder Pommes verzichtet werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Körper seine Energie hauptsächlich in die Abwehr und Vernichtung der Erreger stecken kann.

Vermeiden Sie zu starke Gewürze wie Chili oder Paprika und starke Röststoffe, die beispielsweise beim Anbraten von Fleisch entstehen. Sie reizen den Magen und schwächen somit das Immunsystem.

Da Fleisch schwer verdaulich ist und daher am längsten im Magen-Darm-Trakt verbleibt, sollte während eines grippalen Infekts weitestgehend auf Fleisch verzichtet werden. Als Alternative kann beispielsweise Soja-Granulat für eine Bolognese verwendet werden, das sich mit der richtigen Würzung kaum vom „Original“ unterscheiden lässt.

Um Schlafprobleme zu vermeiden, sollten Sie versuchen, nach 19 Uhr nichts mehr zu essen und außerdem zu viel und zu schweres Essen vermeiden.

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